
Frühjahrstagung 2026
Frühjahrstagung 2026: Geburtshilfe im Fokus!
Am 08./09. Mai erwarten Sie medizinische und juristische Fachimpulse, Networking und eine exklusive OP-Besichtigung. Jetzt anmelden und teilnehmen – vor Ort in Morschen oder online!
Fachlicher Austausch an der Schnittstelle von Medizin und Recht – mit exklusiver Besichtigung der OP-Räumlichkeiten im B. BRAUN Schulungszentrum.
Am 08. und 09. Mai 2026 fand die Frühjahrstagung Geburtshilfe der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht e. V. im Kloster Haydau in Morschen statt.
Prof. Dr. med. Thomas Hitschold gab einen fundierten und praxisnahen Einblick in zentrale Fragen der Geburtshilfe— von fetaler Überwachung und CTG-Interpretation bis hin zur Sectio caesarea und den Auswirkungen vaginaler Geburten auf den weiblichen Beckenboden. Den rechtlichen Teil übernahm Andreas Selbitz, Fachanwalt für Medizinrecht.
Ein besonderer Programmpunkt war die Führung im B. Braun Schulungszentrum. Besonders eindrücklich war der Einblick in den Simulationsraum, in dem realitätsnahe Trainings- und Schulungssituationen gezeigt wurden. Herzlichen Dank an B. Braun für die spannende und informative Führung.
Die Tagung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Medizin und Recht ist. Vielen Dank an die Referenten und alle Beteiligten für eine fachlich starke und gelungene Veranstaltung in besonderem Rahmen.
Chefarzt der Frauenklinik und Ärztlicher Direktor im Klinikum Worms a.D.
Prof. Dr. med. Thomas Hitschold ist ein erfahrener Gynäkologe und Geburtshelfer mit langjähriger klinischer und leitender Tätigkeit. Nach Promotion und Facharztausbildung in Mainz und Wiesbaden war er viele Jahre Oberarzt, bevor er 2000 die Leitung der Frauenklinik am Klinikum Worms übernahm. Dort baute er ein zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum sowie ein Perinatalzentrum Level I auf und prägte die Weiterentwicklung der Klinik in medizinischer wie organisatorischer Hinsicht maßgeblich. Zusätzlich war er über zwölf Jahre Ärztlicher Direktor des Hauses und setzte wichtige Impulse für Qualitätsstrukturen und moderne Versorgungsmodelle.
Wissenschaftlich veröffentlichte Prof. Dr. Hitschold zahlreiche Beiträge zu pränataler Diagnostik, Plazentaforschung und gynäkologischer Onkologie. Darüber hinaus ist er seit über 25 Jahren als Sachverständiger in der Zivilgerichtsbarkeit tätig. Auch nach seinem Ruhestand bleibt er als Gutachter und fachlicher Ansprechpartner aktiv und bringt seine Expertise weiterhin in die medizinische Praxis ein. Er ist bekannt für seinen klaren, praxisnahen Zugang zu komplexen Fragestellungen und seine Fähigkeit, anspruchsvolle Inhalte verständlich und strukturiert zu vermitteln, was ihn zu einem besonders geschätzten Referenten macht.
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Bonn
Rechtsanwalt Selbitz ist seit dem Jahr 2005 ausschließlich im Arzthaftungsrecht tätig. Seit 2008 ist er Fachanwalt für Medizinrecht. Im Jahr 2007 Gründung der Sozietät Hassert|Selbitz mit Frau Dr. Esther Hassert. Seine anwaltliche Tätigkeit ist durch eine langjährige, kontinuierliche und konsequente Spezialisierung geprägt. Er vertritt geschädigte Anspruchsteller sowie gesetzliche und private Krankenkassen und Sozialhilfeträger in arzthaftungsrechtlichen Angelegenheiten.
Aufgrund seiner seit vielen Jahren ausschließlich in diesem Bereich ausgeübten anwaltlichen Tätigkeit verfügt Rechtsanwalt Selbitz über vertiefte und umfassende Erfahrung insbesondere im Geburtsschadensrecht sowie in der Arzthaftung und der Haftung von Pflegeeinrichtungen. Die Bearbeitung medizinisch und rechtlich komplexer Sachverhalte steht im Mittelpunkt seiner anwaltlichen Praxis.

Frühjahrstagung 2026: Geburtshilfe im Fokus!
Am 08./09. Mai erwarten Sie medizinische und juristische Fachimpulse, Networking und eine exklusive OP-Besichtigung. Jetzt anmelden und teilnehmen – vor Ort in Morschen oder online!

Am 06./07. November 2026 lädt die Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht zu einem fachlichen Austausch an der Schnittstelle von Medizin und Recht ein. Freuen Sie sich auf fundierte medizinische und juristische Impulse sowie den interdisziplinären Dialog. Weitere Informationen zum 37. Herbstsymposium werden Anfang 2026 bekannt gegeben.